Asglatex - Von der Idee bis zum Produkt
... made in Germany
Ein Ausflug in die Geschichte

Hoffnungsvoller Start

Viele Jahrzehnte reichen die Wurzeln unseres Traditionsunternehmens zurück. Als Geyer & Co. wird die Firma 1922 in Dresden gegründet und stellt zunächst Schuhcreme her, die als „Geyerit“ Verbreitung findet.

Doch bereits Mitte der Zwanziger Jahre beginnt man in Dresden mit der Herstellung von Geweben und Bändern für technische Zwecke, die sich zu einem lukrativen Geschäft entwickelt.

1931 werden die Räumlichkeiten in Dresden zu klein. Die Firma Geyer & Co. erwirbt ein neues Grundstück in Ohorn. In den folgenden Jahren werden in Ohorn weitere Zweigbetriebe aufgebaut bzw. gepachtet, da die Nachfrage nach den hergestellten Produkten ungebrochen hoch ist. Zu dieser Zeit arbeiten rund 70 Angestellte am Standort Ohorn.

 

 

Neubeginn nach dem Krieg

1945 fallen beide Hauptbetriebe, in Dresden und in Ohorn, Bombenangriffen zum Opfer und können nicht wieder aufgebaut werden. Unter schwierigsten Bedingungen wird nach Kriegsende die Produktion in den Ohorner Zweigbetrieben mit zunächst acht Mitarbeitern wieder aufgenommen.

Durch die stetig steigende Nachfrage nach Arbeitschutzbekleidung für Stahlwerke und Eisengießereien steigt die Produktion bald wieder und eine eigene Konfektion kann aufgebaut werden.

Die wirtschaftliche und politische Entwicklung in der DDR macht vor dem wiedererstarkten Unternehmen nicht Halt. Im Jahr 1972 wird der Betrieb vollständig in Volkseigentum überführt.

 

Ein neuer Name

1974 erfolgt die Zusammenlegung mit dem VEB Verotex. Das neue Unternehmen erhält auch einen neuen Namen und nennt sich nun VEB Asglatex Ohorn.

In den darauffolgenden Jahren werden die Webkapazitäten kontinuierlich ausgebaut und der Export in andere Länder stark erhöht. Um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden und vorhandene Kapazitäten effektiv zu bündeln, werden schrittweise weitere Betriebe eingegliedert. Bis zum Jahr 1986 steigt auf diese Weise die Beschäftigtenzahl auf 222 Mitarbeiter.

Mit der Wiedervereinigung brechen jedoch die gewohnten Absatzmärkte zusammen. Die Produktion muss zurückgefahren, die Belegschaft drastisch reduziert werden. Zunächst wird der Betrieb unter Verwaltung der Treuhandgesellschaft weitergeführt.

 

 

Aufbruch in eine neue Zeit

1992 wird die Firma privatisiert und ein ganz neues Kapitel der Firmengeschichte beginnt. Unter dem Namen „Asglatex Hitzeschutzmaterialien GmbH Ohorn“ wagt das Unternehmen unter Federführung des neuen Eigentümers Gerhard Bürger mit 23 Beschäftigten den Neustart. Der Betrieb spezialisiert sich auf die Produktion von Bauarmierungsgewebe, Gewebe für den Isolationsbereich und diversen Konfektionserzeugnissen für den Einsatz im Hitze- und Schweißerschutz sowie technischen Konfektionsartikeln.

In der Folgezeit werden entscheidende Investitionen getätigt. Unter anderem werden eine neue Imprägnieranlage, Webmaschinen, Computertechnik und ein Warenwirtschaftsprogramm angeschafft, um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Im Jahr 2008 erfolgt die Übernahme der Asglatex Ohorn GmbH durch das polnische Unternehmen CB S.A. und die Bürger Glas- und Fasertechnik Lauscha (BGF).

Unter neuer Führung wird schließlich die wirtschaftliche Strategie unseres Unternehmens neu ausgerichtet und den veränderten Marktbedingungen angepasst. Die alte Konfektionsabteilung wird 2009 geschlossen. Mittlerweile arbeiten ca. 50 Mitarbeiter im Unternehmen.

Seit 2011 ist die Firma CB S.A. alleiniger Gesellschafter der Asglatex Ohorn GmbH.

Im März 2013 hat Asglatex eine neue moderne Beschichtungsanlage in Betrieb genommen, für die eigens eine neue Produktionshalle errichtet wurde. Damit ist Asglatex optimal für die Anforderungen der Kunden in der Zukunft vorbereitet.